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eGK-Terminal
elektronische Gesundheitskarte

 

Cherry G78
MedCompact.jpg
CARD STAR memo3

Die elektronische Gesundheitskarte eGK


Ab dem 1. Oktober 2011 geben die Krankenkassen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) an ihre Versicherten aus. Das heißt, zum Einlesen der eGK benötigen Praxen, Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ein spezielles Kartenlesegerät. Dieses neue Gerät kann auch weiter für die heutige Krankenversichertenkarte (KVK) genutzt werden, die aufgrund des schrittweisen Austausches vorerst weiterhin im Einsatz sein wird. Bis zum Beginn der Einführung der eGK am 1. Oktober 2011 sollen alle Praxen bundesweit mit den neuen Kartenlesegeräten ausgestattet sein. Damit gilt die eGK ab dem 1. Oktober 2011 neben der KVK als Versicherungsnachweis.

Bis zu 850 Euro für den Kauf und die Installation neuer Kartenlesegeräte

erhalten Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten sowie ermächtigte Ärzte.

Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

  • 355 Euro für eine stationäres Kartenlesegerät in der Praxis
  • 280 Euro für eine mobiles Kartenlesegerät, das für Hausbesuche genutzt werden kann
  • 215 Euro zur Finanzierung der installationsbedingten Aufwendungen

Weitere Informationen


Voraussetzungen für die Auszahlung der vereinbarten Pauschalen sind:


  • die Bestellung durch den Arzt/Psychotherapeut bis zum 31. August 2011,
  • die Installation einschließlich bestätigter Funktionsfähigkeit der Software bis spätestens 30. September 2011 und
  • der Eingang des Erstattungsantrags bis spätestens 31. Oktober 2011bei der KV

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Warum ist die neue Technik erforderlich?


Im Gegensatz zur KVK (Karte mit Speicherchip) besitzt die eGK einen Prozessorchip. Mit dem Prozessorchip sind mehr Anwendungen möglich, auch die Speicherkapazität z.B. für Patientendaten ist höher. Spätestens ab Oktober 2011, wenn die ersten Patienten mit der eGK in die Praxen kommen, benötigen Ärzte und Psychotherapeuten ein Kartenlesegerät, mit dem sie die neuen (und die alten) Karten einlesen können.

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Pauschalen werden nur für zugelassene und förderfähige Kartenlesegeräte gezahlt.


Nur für Kartenlesegeräte, die eine besondere Zulassung durch die Betreibergesellschaft Gematik besitzen, können Pauschalen erstattet werden. Für stationäre Kartenlesegeräte sind das so genannte eHealth-BCS-Kartenlesegeäte, für mobile so genannte MobiKT-Kartenlesegeräte. Eine aktuelle Übersicht über die zugelassenen und förderfähigen Kartenlesegeräte finden Sie unter: www.kv-telematik.de.

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Multifunktionale Kartenlesegeräte (MKT)


Sind schon seit einigen Jahren erhältlich und eine Weiterentwicklung der bisherigen "alten" Kartenlesegeräte. Neben der KVK wird auch die eGK gelesen und verarbeitet. Diese Geräte sind jedoch aus technischen Gründen für zukünftige Online- Anwendungen der eGK nicht geeignet. Daher gibt es für MKT-Kartenlesegeräte auch keine Pauschalen.

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eGK Basisrollout und Entwicklung


Bei Ausgabe der eGK (Basisrollout der Karte) wird diese lediglich mit einer KVK vergleichbaren Funktionen versehen sein. Neu ist zunächst vor allem das Lichtbild sowie für einige Bundesbürger die Europäische Krankenversichertenkarte. Zusätzlich ist im Datensatz das Geschlecht als Neuerung ausgewiesen. Eine Aufwertung der Funktionalität erfolgt erst mit der online Phase, da dann im ersten Stepp der Abgleich und die Änderung von Versichertenstammdaten ermöglicht wird, sowie der Notfalldatensatz und der Arztbrief. Das elektronische Rezept, Patientenakte sind nicht Bestandteil der ersten Umsetzungsphase. Mit einer Realisierung der online Phase ist nicht vor Ende 2012 zu rechnen.

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Ist das medHybrid eine Alternative?


Das medHybrid verkörpert auf der einen Seite ein vollwertiges BCS-Terminal und auf der anderen Seite ein vollwertiges Zahlungsverkehrsterminal. Für Ärzte/Zahnärzte bereits mit einem vergleichbar geringen Anteil an Privatliquidation und IGeL ist dieses Terminal hochinteressant, da A) eine Förderung gezahlt wird und B) Kosten im Vergleich zur privatärztlichen Abrechnungsstelle eingespart werden können. Hohe Anteile an Privatliquidationen und IGeL findet man z.B. bei Augenärzte, Gynäkologen, Urologen, Hautärzte und Zahnärzte

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Welche Lösung bietet sich für Kliniken an?


Für Kliniken bietet sich auf der Hardwareseite eine Mischung an. Im Empfangsbereich z.B. das medHybrid und auf den Stationen die Cherry-Tastatur, da Cherry in diesem Umfeld bereits sehr verbreitet ist.

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Haben die Veränderungen bei den Ärzten/Zahnärzten auch Auswirkungen auf Apotheken?


Zunächst ändert sich für den Apotheker nichts. Apotheken waren bzw. sind vor allem im Hinblick auf das elektronische Rezept erst mit der online Phase bzw. der Umsetzung des elektronischen Rezeptes involviert. Allerdings gibt es heute viele Apotheker, die die Daten der KVK einlesen um so ihre Kundenstammdaten zu pflegen. Mit dem Rollout der eGK ist dieses nicht mehr möglich, außer der Apotheker nutzt beispielsweise das medHybrid oder ein anderes BCS-Terminal zum Auslesen der Kartendaten.

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In der Öffentlichkeit werden verschiedene Begriffe verwendet. Welche sind gleichzusetzen?


elektronischen Gesundheitskarte (eGK) - Gesundheitskarte und eCard sind auch richtig.
Kartenlesegerät - Lesegerät, Kartenleser, Kartenterminal. Sind gleichwertig.
Zugelassen - zertifiziert wird synonym verwendet.

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Förderfähige Geräte (Auszug)


Eine vollständige Übersicht finden Sie unter www.kv-telematik.de

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Stationäre Geräte


  • Hypercom GmbH medCompact V2.0
  • SCM Microsystems GmbH eHealth 200 BCS
  • German Telematics eHealth Terminal GT 900 BCS eSign
  • Ingenico Healthcare GmbH ORGA 6041 L eGK eHealth BCS
  • Celectronic CARD STAR medic 2 Modell 6020-4
  • Celectronic CARD STAR medic 2 Modell 6020-2
  • Celectronic CARD STAR medic 2 Modell 6011-2
  • HID Global GmbH Omnikey 8751 eHealth BCS LAN
  • Hypercom GmbH medHybrid
  • Gemalto GCR 5500-D-BCS
  • Cherry eHealth Terminal ST-1503
  • Cherry eHealth Tastatur G87-1504

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Mobile Geräte


  • CARD STAR memo3 (V Q1.00G)
  • Hypercom GmbH medMobile (Version 1.50 und 1.55)
  • Ingenico Healthcare GmbH ORGA 930 M plus eGK (1+) V 3.00
  • Ingenico Healthcare GmbH ORGA 920 M plus eGK (1+) V 3.01
  • SCM Microsystems GmbH eHealth 500 (Version 1.09, V 1.5.0 oder V 1.5.5)
  • ZEMO EDV Handels GmbH ZEMO VML-GK2 (Version 2.0 und 2.1)
  • ORGA 920 M eGK in der Version 2.0
  • CARD STAR memo2
  • ZEMO VML-GK1

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Warum ist die Einführung einer neuen Infrastruktur erforderlich? Welche Einsparungen können durch die Einführung erzielt werden?


Bisher verschenkte Einsparpotentiale (Auszug aus einem Schreiben der BITKOM)

  • Arzneimitteltherapiesicherheit durch vollständige Dokumentation der verschriebenen und (Idealerweise) auch der tatsächlich eingenommenen Medikamente:
  • Jede 15. Krankenhauseinweisung geht auf Verschreibungsfehler, unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zurück; zwei Drittel dieser Fälle sind durch eine vollständige Dokumentation vermeidbar
  • Einsparpotential bei mindestens 500 Millionen Euro jährlich
  • Vermeidung von Kartenmissbrauch durch das Lichtbild
  • Für Versichertenkarten besteht ein Schwarzmarkt, die Karten werden für 50-100 Euro verkauft; Nichtversicherte können sich so einfach Versicherungsleistungen erschleichen; die Kassenärztliche Bundesvereinigung rechnet mit einem jährlichen Schaden von mindestens einer Milliarde Euro, weitere 2 Milliarden Schaden entstehen, indem legale aber medizinisch sinnlose Leistungen doppelt erbracht werden
  • Abrechnungsbetrug zu Lasten der Krankenhäuser, Kassenversicherungen und Beihilfestellen soll bis zu 10 Milliarden Euro jährlich kosten;
  • Verhinderung von Abrechungsbetrug durch das elektronische Rezept
  • Betrüger lassen sich das gleiche teuere Medikament mehrfach durch verschiedene Ärzte verschreiben; mit einer tagesaktuellen Dokumentation des elektronischen Rezepts ist diese Form des Missbrauchs nicht mehr möglich
  • Elektronisches Rezept
  • Notwendige Basis für eine fortlaufende Dokumentation der verschriebenen Medikamente und damit Basis für Arzneimitteltherapiesicherheit
  • Ca. 200 Millionen Euro jährlich Einsparungen durch vollelektronische Abwicklung des Rezepts anstelle von Papierrezepten, die bis zu sieben Mal eingescannt werden müssen (Apothekenrechenzentren, Krankenkassen, u.U. Berufsgenossenschaften, Beihilfestellen, etc)

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Wer erhält Pauschalen: (Quelle: www.kv-telematik.de)


Jede Einzelpraxis erhält auf Antrag die Pauschale für ein stationäres Kartenlesegerät (355 Euro) sowie die Installationspauschale (215 Euro).
Die Installationspauschale erhält jede Praxis nur einmal, unabhängig davon, ob Einzelpraxis, BAG oder MVZ.
Eine BAG (einschließlich MVZ)

  • mit bis zu drei Ärzten/Psychotherapeuten erhält die Pauschale für ein stationäres Gerät,
  • ab vier bis sechs Ärzten/Psychotherapeuten erhält die Pauschale für zwei stationäre Geräte,
  • ab sieben Ärzten/Psychotherapeuten erhält die Pauschale für drei stationäre Geräte.
Auch für Zweigpraxen und für bei der KV angezeigte ausgelagerte Praxisstätten besteht der Anspruch auf die Pauschale für stationäre Kartenlesegeräte. Eine weitere Installationspauschale wird jedoch nicht gezahlt.
Jeder Vertragsarzt, der Hausbesuche durchführt und/oder am Bereitschaftsdienst teilnimmt, hat Anspruch auf die Pauschale für ein mobiles Kartenlesegerät. Die Pauschale hierfür beträgt 280 Euro. Ärzte ohne direkten Arzt-Patienten-Kontakt, beziehungsweise Ärzte, die dauerhaft vom Bereitschaftsdienst befreit sind und in der Regel keine Hausbesuche durchführen, erhalten keine Finanzierung zur Ausstattung mit mobilen Lesegeräten. Dies trifft i.d.R. insbesondere auf ermächtigte Ärzte, Fachwissenschaftler, Laborärzte, Pathologen und Humangenetiker zu.
Praxen mit mehreren Ärzten, BAG und MVZ können vorbehaltlich des Nachweises der Notwendigkeit eine größere Anzahl an mobilen Kartenlesegeräten beanspruchen. Die Ausstattung beschränkt sich hierbei bei 7 oder mehr Ärzten auf maximal 7 Geräte je Praxis.
Praxen mit mehreren Ärzten, BAG und MVZ, denen mehrere mobile Kartenlesegeräte zustehen, haben darüber hinaus das Recht, die Pauschale für genau ein mobiles Kartenlesegerät in die Pauschale für genau ein stationäres Kartenlesegerät "einzutauschen". Es muss jedoch mindestens ein mobiles Kartenlesegerät pro Praxis verbleiben.

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